Ernährung

Health-Video · Video 6:53 · 2 Min. Lesezeit

Die Zutaten einer gesunden Ernährung

Kreislauf ankurbeln leicht gemacht

Dani Hofstetter

Dani Hofstetter

Food Scientist | Inhaber Performance Nutrition

Food Scientist | Inhaber Performance Nutrition

Ausgangslage: Ernährung in der Schweiz

25 % der Ernährung im Schweizer Durchschnitt besteht aus stark verarbeiteten Lebensmitteln. Diese sind besonders schmackhaft und einfach zuzubereiten, weil die Industrie gezielt drei Hebel nutzt:

  • hoher Fettanteil
  • viel Zucker
  • stark verarbeitetes, sehr schmackhaftes Fett

Diese Kombination stört das Sättigungsgefühl, was zum Überessen führt. Zusammen mit Hilfsstoffen (Farbstoffe, Süssstoffe, Emulgatoren) schädigt sie zudem den Stoffwechsel.


Folgen: Übergewicht und Gesundheitskosten

43 % der Bevölkerung sind übergewichtig – oft Folge von Überkonsum und Bewegungsmangel zugleich. Ernährung und körperliche Aktivität wirken immer zusammen; genau darum verbindet die Descape-Challenge Bewegungsminuten mit dem Aufbau guter Gewohnheiten.

Ca. 80 % der Gesundheitskosten in der Schweiz gehen weitgehend auf Bewegungsmangel und Fehlernährung zurück.

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Vier einfache Hebel für eine gesunde Ernährung

  1. Möglichst unverarbeitete Produkte einkaufen – unverpackt oder mit möglichst kurzer Zutatenliste. Das erhöht die Nährstoffdichte und sättigt besser.
  2. Genügend Nahrungsfasern (früher "Ballaststoffe") konsumieren. Sie stabilisieren den Blutzucker, sättigen länger und ernähren das Mikrobiom vielseitig.
  3. Drei Farben auf dem Teller – verschiedene frische, saisonale Früchte und Gemüse (nicht Ketchup oder die Serviette).
  4. Bewusst essen – rund 20 Minuten ohne Handy, Laptop oder Fernseher. Konzentriertes Kauen fördert ein gesundes Essverhalten und ein besseres Gefühl für die eigene Sättigung.

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Körperzusammensetzung messen: Waist-to-Height Index

Statt des (etwas überholten) BMI empfiehlt Hofstetter den Waist-to-Height Index: das Verhältnis von Bauchumfang zu Körpergrösse.

Bei falscher Ernährung und zu wenig Bewegung lagert der Körper Fett bevorzugt in der Körpermitte ein – evolutionär sinnvoll, heute aber ein Gesundheitsrisiko. Übersteigt das Verhältnis von Bauchumfang zu Grösse den Wert 0,5, steigt das Risiko für Übergewicht, Herzkreislauferkrankungen, Krebs, Depressionen und Typ-2-Diabetes deutlich an.

Wer den Grenzwert überschreitet, kann in der Descape-Challenge etwas mehr Gas geben oder das Thema mit der Ärztin oder dem Arzt besprechen.

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Der ideale Teller

  • Ca. 50 %: farbig und frisch – Früchte, Gemüse, Salat
  • Ca. 25 %: Stärkebeilagen, Energie für Aktivität und Arbeit – nicht nur Teigwaren, Kartoffeln, Reis, sondern auch exotischere Kohlenhydrate
  • Ca. 25 %: Baustoffe – Proteine und gesunde Fette

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Orientierung für deinen täglichen Menüplan

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